Leichte Karosserien
Slot Racing

Die alten Autos von Faller, Aurora (Thunder-Jet), Rasant sowie die ersten Tyco’s aus den 70- iger und 80-iger Jahren haben keine Haftmagnete. Hier wird die Strassenlage nicht unerheblich von der Karosserie und derem Gewicht beeinflusst. Daher habe ich schon sehr früh, als es noch keine leichten Lexan- Karosserien für die 1:60- iger gab, angefangen eigene Karosserien herzustellen. Diese haben sich in vielen Rennen (z.B. den “klassischen” 4- Stunden Mannschaftsrennen) über viele Jahre bewährt.

Die Karosserien sind einfach aus durchsichtigen Folienplatten von irgendwelchen Verpackungsresten hergestellt (“Japanische Falttechnik”). Man kann damit keinen Schönheitspreis gewinnen, aber sie erfüllen ihren Zweck. Die Befestigung erfolgt teilweise durch Anschrauben, wie bei den Serienkarosserien und teilweise durch seitliches Ankleben an das Chassis z.B. durch doppelseitig klebende Streifen.

Hier eine kleine historische Aufstellung. Die Karosserien haben durch die Rennen reichlich gelitten und sind daher teilweise leider keine Schönheiten mehr!

                                                    

 

Die weisse Karosserie war so ab 1968 an im Einsatz, darunter ein Faller oder Aurora T-Jet Chassis. Unter der blauen steckt ein Chassis von einem Faller Prototypen, der so 2-3 Jahre angeboten wurde (siehe auch nächstes Bild, man beachte: schon 20 Jahre vor Frentzen eine schnelle Post!) .

                                                                              

 

Auch die neueren Chassis wie z.B.Rokar/LifeLike, Tomy, Tyco und Konsorten lassen sich mit der Marke Eigenbau ummanteln:

 

 

Seit Jahren sind auch für die 1:60 Autos die leichten Lexan-Karosserien zu erhalten. Die kann man natürlich auch recht schön herrichten. Ich bevorzuge hier eine Befestigungstechnik, bei der die Karosserie seitlich an das Chassis angeklebt oder angeschnappt wird. Zur Anpassung verwende ich dünnen Zwischenstücke aus Balsaholz. Diese lassen sich sehr gut an die Karosserieform und die Chassisform anpassen. Bei den etwas dickeren Lexan-Karosserien benötigt man dann nicht einmal das seitliche Ankleben. Zur Stabilisierung der Oberflächenkontour des angepassten Balsaholzes empfielt es sich, die Oberfläche vor dem Einsetzen mit einem dünnflüssigen Kunststoffkleber zu tränken und auszuhärten. Dadurch erhält man eine feste Hülle.

                                                        

 

Ich glaube die Ergebnisse können sich sehen lassen (andere Beispiele siehe erste Seite!):

 

                                        

 

 

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